Abschiede – Neubeginne – Triumphe

Abschiede-Neubeginne-Triumphe

Eine Menge passiert auf dem Planeten Futbol in den letzten Wochen – und das (fast) ganz ohne Spielerfrauen-Betreuung. Doch die harte Zeit der Dürre ist hiermit vorbei – mit einer Rückschau über die wichtigsten Abschiede, Neubeginne und Triumphe.

Triumphe

Herzlichen Glückwunsch der Frauen-Nationalmannschaft zur olympischen Goldmedaille! Dieser fulminante Höhepunkt war gleichzeitig auch der Schlusspunkt von Langzeit-Trainerin Silvia Neid und etlichen Nationalspielerinnen. Da dürfen wir alle ziemlich gespannt sein, wie sich der Neuanfang gestalten wird. Für die Männer hat es leider nicht gereicht – trotz Finaleinzug. Im Elfmeterschießen war dann leider Schluss. Nils Petersen hat nach vier vorangegangenen Treffern verschossen – Neymar als letzter Schütze für Brasilien sorgte für einen Glückstaumel bei den Olympia-Gastgebern und für ein kleines Trostpflaster nach dem WM-Halbfinals-Trauma von vor zwei Jahren. Glückwunsch also für Olympia-Gold!

Abschiede

Silvia Neid hat sich verabschiedet, einige ihrer Spielerinnen auch, Horst Hrubesch ist als Coach der U21-Nationalmannschaft ebenfalls Geschichte. Doch zwei Abschiede in der letzten Zeit haben mich besonders berührt. Allen voran natürlich der von Bastian Schweinsteiger. Während der letzten zwölf Jahre (ja, er war ernsthaft schon 2004 dabei!) hat er die Nationalmannschaft von Fußball-Deutschland geprägt wie wenige vor ihm. Am Anfang noch mit schwarz lackierten Fingernägeln und wasserstoffblonden Haaren – zuletzt als souveräner Kämpfer und unumstrittener Leader. Mit Basti war die Nationalmannschaft einfach viel spezieller und aufregender – und ich spreche jetzt nicht von Aufregern im Sinne von Handspiel! Lustiger war sie dagegen durch Lukas Podolski, der nun ebenfalls das Handtuch geworfen hat. Während Basti schon lange nicht mehr Schweini sein wollte, hatte Lukas mit dem Poldi aus dem legendären Sommermärchen-Duo „Schweini & Poldi“ bis zum Schluss kein Problem. Dem Oberbayern und dem Herzenskölner ist jetzt noch zu wünschen, dass sie auch ihre Vereinskarrieren angemessen beenden dürfen. Mein geheimer Wunsch für Schweinsteiger ist ja immer noch eine Rückkehr zum FCB …

Neubeginne

Fällt euch was auf? Eigentlich ging es schon in den Absätzen Triumphe und Abschiede auch um Neubeginne. Daher beziehe ich mich jetzt mal konkret auf den Liga-Alltag. Am Freitag geht’s los mit dem Auftaktspiel FC Bayern München gegen Werder Bremen. Ob es den Fischköpfen gelingt, ihr peinliches Erstrundenausschneiden im DFB-Pokal (der ging schon letztes Wochenende los) auszumerzen? Wir werden sehen. Ansonsten bin ich besonders gespannt, wie sich Liga-Neuling Leipzig machen wird. Die roten Bullen mussten übrigens auch ein Debakel in der ersten Pokalrunde verschmerzen – pikanterweise ausgerechnet gegen Dynamo Dresden, was – es wundert kaum – mit diversen Ausschreitungen verbunden war. Überhaupt scheint es wieder einen Trend hin zu mehr Gewalt im Stadion zu geben – auch da sollte es dringend einen Neuanfang geben! Auf eine spannende und friedliche Saison!

Die Olympia-Kader stehen!

Olympia-Kader

Olympia – wir kommen!

In Brasilien herrscht zwar noch Chaos und die böse Zika-Mücke, aber die Vorfreude auf Olympia steigt. Auch beim DFB, wo heute die beiden Kader für das olympische Fußball-Turnier nomiert wurden. Bundestrainerin Silvia Neid und U-21-Chef Horst Hrubesch haben hoffentlich schlagkräftige Teams rekrutiert. Für die Männer ist es übrigens die erste Teilnahme an olympischen Spielen seit 1988.

The Ladies

In dem aus 16 Spielerinnen und zwei Torhüterinnen bestehenden Kader der Frauen stehen mit Saskia Bartusiak, Simone Laudehr, Annike Krahn, Babett Peter, Anja Mittag und Melanie Behringer sechs Bronzemedaillen-Gewinnerinnen der Olympischen Spiele 2008 von Peking. Auf Abruf wurden Lisa Weiß, Kathrin Hendrich, Lina Magull und Svenja Huth nominiert, die ebenfalls in Brasilien dabei sind, aber nur zum Einsatz kommen, wenn eine Spielerin verletzungsbedingt aus dem Turnier ausscheidet.

Aus dem 26-köpfigen erweiterten Olympia-Kader wurden Meike Kämper, Lena Petermann, Pauline Bremer und Felicitas Rauch nicht berücksichtigt.

Bundestrainerin Silvia Neid sagt: „Die Entscheidung fiel uns natürlich nicht leicht. Wir haben in den drei Vorbereitungs-Lehrgängen viele Eindrücke gesammelt und uns nach jeder Einheit innerhalb des Trainerteams intensiv ausgetauscht. Bei einem Kader von nur 16 Feldspielerinnen und zwei Torhüterinnen spielt der Aspekt der Variabilität eine große Rolle. Für Pauline, Meike, Lena und Felicitas hat es leider aus unterschiedlichen Gründen nicht ganz gereicht. Aber das sind Spielerinnen mit einer großen Perspektive, denen die Zukunft gehört.”

Am 22. Juli bestreiten die DFB-Frauen in Paderborn (ab 18 Uhr) gegen Ghana ihr letztes Testspiel vor Olympia. Anschließend trifft sich die Mannschaft am 27. Juli in Frankfurt und reist am 29. Juli nach São Paulo ab. Dort geht es in der Vorrunde am 3. August (ab 23 Uhr MESZ) gegen Simbabwe los, am 6. August (ab 23 Uhr MESZ) folgt die Begegnung gegen Australien. Im abschließenden Gruppenspiel in Brasilia trifft das Team am 9. August (ab 21 Uhr MESZ) auf Kanada.

The Gentlemen

Das 18-köpfige Aufgebot der Herren wird bei der ersten Olympia-Teilnahme seit 1988 von U 21-Kapitän Leon Goretzka (FC Schalke 04) sowie den erfahrenen Profis Lars Bender (Bayer 04 Leverkusen), Sven Bender (Borussia Dortmund) und Nils Petersen (SC Freiburg) angeführt. Außerdem stehen aus der aktuellen U 21-Nationalmannschaft unter anderem Max Meyer (FC Schalke 04), Julian Brandt (Bayer 04 Leverkusen), Davie Selke, Lukas Klostermann (beide RB Leipzig) sowie Niklas Süle und Jeremy Toljan (beide TSG 1899 Hoffenheim) im Kader von Trainer Horst Hrubesch.

Mit Weltmeister Matthias Ginter (Borussia Dortmund) und Torhüter Timo Horn (1. FC Köln) wurden zudem ehemalige Junioren-Auswahlspieler nominiert, denen im vergangenen Jahr bei der U 21-EM die Qualifikation für Olympia gelang. Leonardo Bittencourt (1. FC Köln), Eric Oelschlägel (SV Werder Bremen), Christian Günter und Sebastian Kerk (beide SC Freiburg) stehen auf Abruf bereit, sollte es zu verletzungsbedingten Ausfällen kommen.

Trainer Horst Hrubesch sagt: „Die Vorfreude auf die Olympischen Spiele ist riesengroß. Das Ziel Rio begleitet mich schon sehr lange. Das wird für uns ein einmaliges Erlebnis, von dem die Spieler noch ihren Enkeln erzählen werden. In der Mannschaft haben wir eine gute Mischung aus der aktuellen U 21-Nationalmannschaft und älteren Spielern gefunden. Die Qualität des Teams ist trotz der schwierigen Nominierung absolut top. Ich freue mich auf jeden einzelnen und bin sicher, dass mit diesen Jungs vieles möglich ist. Wir fahren nach Brasilien, um jedes Spiel zu gewinnen. Alles andere macht keinen Sinn.“

Am 28. Juli trifft sich die deutsche Olympiamannschaft der Herren zu einem dreitägigen Trainingslager in Frankfurt, am 30. Juli erfolgt der Abflug nach Brasilien. Am 4. August (ab 22 Uhr MESZ) bestreitet das DFB-Team in Vorrundengruppe C seine erste Partie gegen Mexiko in Salvador. Hier wird auch das zweite deutsche Gruppenspiel am 7. August (ab 21 Uhr MESZ) gegen Südkorea ausgetragen. Die dritte Partie in der Vorrunde findet am 10. August (ab 21 Uhr MESZ) in Belo Horizonte gegen Fidschi statt.

Zeitenwende nach der EURO

Zeitenwende

Ob die Motten inzwischen nach Hause geflattert sind? Immerhin haben sie für Gesprächsstoff im, über weite Strecken, ziemlich öden Finale der Europameisterschaft gesorgt. Die Motten und der Schockmoment in der ersten Halbzeit: Frankreichs Shootingstar Dimitri Payet war ziemlich rustikal bei Cristiano Ronaldo eingetiegen, der tödlich getroffen zu Boden ging, sich aufrappelte, humpelte, ein paar Minuten weiterspielte, wieder zu Boden sank, weinte, behandelt wurde, sich zurück aufs Spielfeld schleppte, gleich wieder zusammenbrach und schluchzend vom Platz getragen werden musste. In diesen paar Minuten ist etwas sehr merkwürdiges passiert: Ich habe aufgehört, CR7 zu hassen!

Zeitenwende

Und wenn ich den sozialen Medien in diesem Moment glauben durfte, ging es nicht nur mir so. Der Mann, denn ich über viele Jahre voller Leidenschaft und Verve gehasst habe, tat mir plötzlich von Herzen leid! Man hat zwar in den letzten Jahren recht oft Tränen bei ihm beobachten können (und einige Male habe ich durchaus hämisch darüber berichtet), aber diesmal war es irgendwie anders. Er wirkte so verloren und verzweifelt, dass ich im glauben musste – und einen so profund unglücklichen Menschen kann man einfach nicht (mehr) hassen. Ab diesem Moment habe ich als Portugal die Daumen gedrückt. Vorher war’s mir ziemlich Banane, wer nun dieses Endspiel gewinnt, aber plötzlich musste es einfach Portugal werden. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle zum Titel!.

11Freunde sind schneller als 11Spielerfrauen

Eine weitere erschütternde Erkenntnis traf mich gestern. Da wollte ich nämlich einen großen Artikel für diesen Blog schreiben über 100 Gründe, CR7 zu hassen – einen, ihn zu lieben. Ich war schon ziemlich weit mit meiner Liste, als ich über Facebook auf den Artikel Doch kein schlechter Kerl? von Stephan Reich gestoßen bin. Der Kollege von den 11Freunden muss Zugriff auf meine Gehirnwellen haben, denn er hat so exakt und pointiert formuliert, was ich mir gedacht habe, dass ein eigener Artikel schlicht Zeit- und Ressourcenverschwendung gewesen wäre. Offenbar bin ich doch nicht so originell, wie ich mir gerne einbilde … Nun ja, jedenfalls war ich niedergeschmettert genug, um auch auch den Post Meister Eder und seine Portugiesen gar nicht erst zu schreiben. Ist aber auch egal, denn dank CR7 weiß nun ohnehin die ganze Welt, dass Portugal Europameister ist. Und Siegtorschütze Eder wird bald wieder vergessen sein.

Doch kein Weltuntergang?

Kein Weltuntergang

Es haben sich vielleicht einige gewundert, dass ich nach dem Ausscheiden von #LaMannschaft gestern absolutes Stillschweigen gehalten habe. Kein Mucks von mir. Was war los? Nur so viel: ich hatte Gründe! Und einer davon war, dass ich abwarten wollte, ob der Weltungergang vielleicht doch noch eintritt.

Die Sonne ist schon wieder aufgegangen!

Ich werte das mal als gutes Zeichen. Auch heute Morgen ist die Sonne wieder über den Horizont gekrochen – vielleicht nicht überall so spektakulär wie auf dem Foto, das übrigens den bislang einzigen von mir dokumentierten Sonnenaufgang zeigt (normalerweise verschlafe ich den immer) -, aber eben doch. Damit war nicht unbedingt zu rechnen, wenn man den Reaktionen nach der 0:2-Niederlage der Deutschen gegen Frankreich am Donnerstagabend Glauben schenken durfte.

Die erste Welle war Schock (beim verwandelten Elfmeter der Franzosen kurz vor der Pause zum 1:0), dann war es Ungläubigkeit, Verzweiflung – und schließlich ganz schnell Häme. Was war passiert? Die Adler-Jungs spielten zwar das Spiel ihres Lebens, aber eine Verkettung blöder Fehler, Verletzungsausfälle und dummer Zufälle hat verhindert, dass sie das Spiel gewinnen. Danach waren sie verständlicherweise enttäuscht und traurig. Und die Nation in Aufruhr.

Wollt ihr wirklich die totale Dominanz?

Die Hätte-Sollte-Wäre-Spirale wurde prompt wieder in Gang gesetzt und viele Nebenerwerbs-Nationaltrainer legten dem Hauptberuflichen nun nahe, entweder das Handtuch zu werfen oder zumindest gründlich die Hausaufgaben zu machen, auf dass so ein Debakel NIE wieder vorkäme. Verstanden, Jogi?

Ich kann die nationale Enttäuschung verstehen, ich war auch sehr traurig, aber mal im Ernst: ist es wirklich SO schlimm, dass „wir“ nicht Europameister werden? Soll das das Gefühl sein, das von diesem merkwürdigen Turnier übrigbleibt? Ich denke nicht. Ich freue mich an den großartigen Auftritten von Fußball-Zwergen wie Wales und Island, die im Feiern und im Scheitern wahre Riesen sind. Und ich gehe davon aus, dass morgen vielleicht nicht zwangsläufig die beste Mannschaft Europas, wohl aber die glücklichste gewinnen wird.

Und die trotzigen Rufer, die nun skandieren, dass wir nun halt 2018 definitiv wieder Weltmeister werden, möchte ich dies fragen: Wäre das wirklich so eine gute Idee? Ist es nicht viel schöner, dass es die totale Dominanz eines Spielkonzepts (so wie in Spanien) nicht mehr gibt und auch auch andere Länder Chancen haben? Ich finde das gut so. Das ist bunt, aufregend und spannend! Denn was eine einschüchternde Überlegenheit eines Teams ausmachen kann, sehen wir ja in der Bundesliga. Langeweile einerseits und immer aggressivere Antipathien gegenüber dieser Mannschaft andererseits. Wollen wir das auch für die Nationalelf?

Witze sind natürlich trotzdem erlaubt

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen – das ist klar. Und das darf auch so sein. Ich habe gestern herzlich über den Postillon-Artikel über die neuen Zwangsjacken-Trikots gelacht. Genau wie über den keinen Shitstorm der aus Island gen Frankreich gefegt kam: Les Bleus mögen sich doch bitte eine eigene Jubel-Choreografie ausdenken und den „Viking Clap“ den Nordmännern überlassen.

Macht euch locker, macht Witzchen, aber bitte hört mit dieser widerwärtigen, selbstgerechten Klugscheißerei auf. Deutschland ist nicht Europameister – das ist schade, aber irgendwie geht’s auch total in Ordnung! Und die Sonne wird auch morgen wieder aufgehen. Versprochen. In diesem Sinne: Hu! Hu! Hu!

Boateng und Zaza – oder wer den Schaden hat …

BoatengsLuftnummern

Zaza & Boateng: Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen

Nach der epischen Fußball-Schlacht vom Samstagabend – auch bekannt als Viertelfinale #GERITA der aktuellen Europameisterschaft – ergehen sich die 80 Millionen deutschen Fußballexperten und der Rest der Welt in Analysen. Was wäre wenn – dürften die derzeit meistgeraunten Vokabeln sein. Dabei ist es nicht nur sinnlos über Ereignisse in Paralleluniversen zu fabulieren, es ist vor allem unnötig. Und respektlos den Akteuren des Abends gegenüber. Die ganze Taktik-Debatte ist völlig für den Kübel: Jogi Löw hat seine Mannschaft ins Halbfinale gecoacht. Das zählt!

Außerdem haben wir doch auch eine Menge zu lachen – und das dürfte in den deprimierenden Zeiten von BREXIT, IS, PEGIDA & Co die wichtigste Währung überhaupt sein. Neben Jerome Boatengs spektakulären Luftnummern, die haarscharf zwischen Genie und Wahnsinn mäandern haben wir noch einen zweiten Helden des Abends: Simone Zaza! Der bullige Angreifer wurde extra fürs Elfmeterschießen, Augenblicke vor Abpfiff der Verlängerung, eingewechselt – und bezauberte die Welt mit einer Schusstechnik, die wahrlich ihresgleichen sucht.

Wer so einen Comedian im Team hat, muss nicht lange traurig sein! Wobei, an Kleinkünstlern herrscht bei den Azzurri ohnehin kein Mangel. Der sterbende Schwan von Chiellini nach einem Foul von Thomas Müller war auch sehr sehenswert…

Schmerzen und Tränen

Ich kann mich nicht erinnern, dass ich in meiner Fan-Existenz jemals 18 Elfmeterschützen bei der Arbeit habe zusehen müssen – und ehrlich gesagt lege ich auch keinen gesteigerten Wert auf eine Wiederholung dieser Show, denn dieses Drama hat mich um Dekaden altern lassen. Aber vergessen werden wir dieses Spiel doch sicher auch nie wieder, oder? Mit Sicherheit gilt das auch für alle Spieler, sämtliche Azzurri werden sich zwar nach Kräften bemühen, diese Nacht zu vergessen – doch speziell Buffon oder Zaza dürften damit so ihre Mühe haben. Auch für einige deutsche Akteure war der Abend sehr schmerzhaft: für Mario Gomez und Sami Khedira ist die EURO gelaufen, Schweinsteigers Einsatz im Halbfinale ist fraglich und Mats Hummels ist gelbgesperrt. Da dürften einige Tränen geflossen sein – in beiden Lagern.

So froh ich bin, dass der „italienische Fluch“ zumindest halbwegs gebannt scheint, so leid haben mir die Männer in blau dann doch getan. Insbesondere Gigi Buffon. Tja, wenn echte Kerle weinen, wird jedes Frauenherz ganz weich …

Wobei, wir wollen es jetzt nicht übertreiben mit dem Mitleid, sondern uns aufs nächste Ziel fokussieren (wie Taktikfuchs Löw sagen würde). Denn eines ist klar, total einfach wird das Spiel gegen Frankreich auch nicht. Les Bleus haben mich gestern ziemlich überrascht, wie gut sie auf die isländischen Hu-HU-HUUUUUs eingestellt waren. Plötzlich wirkten die Wikinger nicht mehr so unbesiegbar wie noch gegen England. Allerdings dürften die Franzosen Schwierigkeiten haben, die Taktik von LaMannschaft zu antizipieren, denn die wird zur Stunde noch genausowenig feststehen, wie ihre Aufstellung.

Famous last words – oder die nächste leere Drohung

An dieser Stelle muss ich noch eine Ankündigung machen: Sollte das Finale am Sonntag Portugal – Frankreich lauten, werde ich NICHT gucken und NICHT darüber berichten! Also, ihr lieben Waliser und Jogi-Jünger: das könnt ihr nicht riskieren! Ich hoffe auf WALGER!! Notfalls würde ich auch PORGER nehmen, denn wer weiß – vielleicht rühren mir Cristiano Ronaldos Tränen dann am Ende auch … Habt eine gute Woche!

Über die Sinnlosigkeit der Fußballwette

Wetten_dass_neu

So viel zum Thema Fußballwette

Ich habe vorgestern auf Facebook meinen Allerwertesten darauf verwettet, dass Belgien die Waliser locker schlagen wird, dann fröhlich Fritten kauend noch die drögen Portugiesen heimschickt und schließlich locker ins Finale dieser EURO einzieht. Eine Leserin hat mich daraufhin besorgt hingewiesen, dass es immer unklug sei, relevante Körperteile als Wetteinsatz anzugeben, doch ich wollte nicht auf sie hören. Im Gegenteil, ich hatte noch das Bonmot parat, dass ich so reichlich hätte, um gut auf einen Teil verzichten zu können. Und so sehr mich gestern die Partie Wales – Belgien überrascht hat, der erhoffte Diäteffekt an meiner mittleren Rückseite ist bislang ausgeblieben. Ich sitze immer noch sehr komfortabel. Leider möchte ich sagen, doch das ist eine andere Geschichte.

Es bringt nichts zu wetten!

Der Lerneffekt ist jedoch ein anderer. Selten war es so sinnlos, auf Fußballspiele zu wetten, wie bei dieser Europameisterschaft. Wales im Halbfinale! Island kurz davor! Wer hätte das gedacht? Mit Sicherheit keiner. Jedoch drängt sich nun, während ich diese Zeilen tippe, ein schlimmer Verdacht auf. Was, wenn das alles doch einem Masterplan entspricht? Keinem göttlichen – wo kämen wir denn da hin? – sondern eher einem der UEFA, der FIFA oder der Wettmafia, was unterm Strich eh aufs Gleiche rauskommt. Sollte man vielleicht mal bei den großen Buchmachern nachhören, ob ungewöhnliche Summen auf den 2:1-Sieg von Island über England oder den hochverdienten 3:1-Triumph der Waliser gestern gesetzt wurden? Ich hätte Angst, was dabei rauskommt …

Die allgemeine Ratlosigkeit wird deshalb nicht gerade kleiner. Was ist das für eine merkwürdige Sportveranstaltung, die uns seit drei Wochen die Nerven raubt – hauptsächlich, weil das Gros der Spiele einfach unglaublich langweilig war (beispielsweise aller der Portugiesen)? Sämtliche Tippspielgruppen, von denen ich weiß, stöhnen frustriert, weil keiner auch nur annähernd auf die irren Konstellationen gekommen wäre, mit denen wir es nun zu tun haben. Es bringt also nichts, zu wetten.

Oder?

Vielleicht aber doch. Vielleicht kann man mit einer Wette das Schicksal herausfordern. Wer weiß, vielleicht passe ich dann morgen wieder in uralte Hosen? Oder falls ich spontan noch einen heißen Tipp bekomme, kann ich mich in ein paar Tagen über ein üppig gefülltes Konto freuen? Wahrscheinlich ist es eher umgekehrt: Der Hintern wächst weiter und das Konto wird leerer, aber … egal.

Was bedeutet das für heute Abend? Die nackte Statistik spricht eine eindeutige Sprache: Deutschland hat Italien in einem großen internationalen Turnier noch NIE besiegt. Nie – also im Sinne von NIENIENIE! Sprich: immer verloren! Andererseits läuft #LaMannschaft heute mit ziemlicher Sicherheit in Bestbesetzung auf (im Gegensatz zu den Azzurri, die einige Aufälle haben) und ganz sicher wird sich Jogi Löw nich noch einmal so verzocken, wie vor vier Jahren. Balotelli ist auch nicht dabei … Werden wir also das Trauma (unter dem, die Spieler angeblich gar nicht leiden, die 80 Millionen Zuschauer schon) heute überwinden? Was sagen  die Buchmacher? Was sagst DU?

Still got the blues – Italien und Island triumphieren in Blau

Still got the blues

Das Grauen trägt Blau

Ich würde mal wetten, dass Spanier wie Engländer bei blau derzeit rot sehen. Es kann doch kein Zufall sein, dass die Gewinner der beiden letzten Achtelfinals dieser Euro blaugewandet auf den Plätzen wirbelten, oder? Noch dazu im exakt gleichen Farbton. Als erstes traf es die Spanier, die vor vier Jahren Italien im EM-Finale besiegten. Deutlich besiegten! Mit 4:0 besiegten! Da saß die Schmach noch immer tief in den Herzen und Köpfen der Azzurri. Doch Angst war unnötig, denn „von Männern, die aussehen, als hätten sie einen Herzschuss“ (das Zitat stammt von Freundin Anja und bezog sich auf die absurd scheußlichen Leibchen der Spanier) muss sich keiner fürchten. Und schon gar nicht ein Volk, das so unerschrockene Männer wie Gigi Buffon, Giorgio Chiellini, Bud Spencer und Terence Hill hervorgebracht hat. So nannten die Italiener den Gegner kurzerhand Mücke und machten sie mit 2:0 platt. Adios, Titelverteidiger!

Irgendwie passend dazu:

R.I.P. Bud Spencer!

Ice, Ice, Baby

Selten standen die Chancen für eine englische Fußballmannschaft so gut, in der K.O.-Runde eines großen Turniers weiterzukommen, als in diesem Jahr. Dachten jedenfalls die Engländer, die frohlockend den Gegner Island fürs Achtelfinale auf dem Stundenplan erspähten. Doch die Buchmacher irrten auch diesmal. Letzte Woche waren sie sich noch ganz sicher, dass Großbritannien in der EU bleiben würde – gestern waren sie sich ganz sicher, dass England in der EURO bleiben würde. Fulminantes Totalversagen! Denn das dummbatzige Volk und die kühnen Isländer haben flugs für einen doppelten BREXIT gesorgt. Und das, nachdem Rooney seine, in blässlich-weißlichen Trikots gekleidete, Three Lions in Führung geschossen hatte. In der vierten Minute war es, nachdem dem isländischen Torhüter ein Fehler unterlaufen war (der einzige im ganzen Spiel). England bekam Elfmeter, Rooney traf sicher. Spätestens da, hätte man es ahnen können: England und Elfmeterschießen – das kann nix werden! Und tatsächlich, kaum zwei Minuten später glichen die Wikinger aus und nach einer guten Viertelstunde gelang Sigthorsson bereits das Siegtor zum 2:1. Die restlichen gut 70 Minuten versuchten zunehmend verunsicherte Engländer das Spiel noch zu drehen, doch vergeblich. Gegen so viel blaue Gefahr, noch mehr Herz und durchaus spielerisches Vermögen, war nichts auszurichten. Übrigens hat Trainer Roy Hodgson das Gleiche gemacht wie David Cameron nach dem verlorenen Referendum: er ist zurückgetreten.

Still got the blues

Was bedeutet das jetzt für die nächsten Spiele? Ins Halbfinale wird in jedem Fall schon mal ein Po einziehen – denn das erste Viertelfinale heißt #POPO (Polen – Portugal – zwei Mannschaften, die eher selten in Blau auflaufen) – und natürlich Belgien, denn die roten Teufel werden ohne den allergeringsten Zweifel Wales besiegen. Doch dann? Deutschland gegen Italien. Allein beim Anblick dieser Paarung rinnt den meisten deutschen Fans der Angstschweiß von der Stirn. Können Jogis Jungs zum ersten Mal in der Geschichte Italien in einem Turnier schlagen? Ich gehe fest davon aus. Auch von Bastian Schweinsteiger in der Startelf! Und dann kommst schließlich Frankreich gegen Island. Ob sich „Les Bleus“ schon vor den Nordmännern fürchten – die in dieser Partie wohl nicht in blau auflaufen dürfen? Ich gehe schwer davon aus und traue den Isländern wirklich alles zu. Schlimmstenfalls sogar einen Halbfinalssieg über Deutschland … Und spätestens dann hätten wohl auch wir den Blues.

LaMannschaft und Red Devils – ziemlich beste Teams

Ziemlich beste Mannschaften

LaMannschaft & Belgian Red Devils – Titelfavoriten?!

Gut, es mag sein, dass diese Einschätzung ein wenig subjektiv gefärbt ist, aber nach den gestrigen Achtelfinals der Nachbarn Deutschland und Belgien, drängt sich ein gewisses tendenziöses Bild auf. Was war die EURO2016 bis dahin geprägt von todlangweiligen Spielen! Selbst wenn man über die Vorrunde den Mantel des Schweigens legt, auch die ersten Achtelfinal-Partien waren für die Tonne. Beginnend mit dem XL-Horror Schweiz-Polen, dwe erst im Elfmeterschießen entschieden wurde – glücklich für die Polen. Oder das ultrazähe Not-gegen-Elend-Match der Debütanten Wales und Nordirland. Dort haben sich die BREXIT-Befürworter Wales gegen die BREXIT-Gegner Nordirland durchgesetzt. Puh. Kann es noch schlimmer werden? Oh ja! Auch Portugal hat die Verlängerung gebraucht, um mit einem mageren 1:0 Kroatien zu besiegen. Frankreich wäre fast gegen Irland rausgeflogen, konnte die Partie aber innerhalb der regulären Spielzeit noch drehen und mit 2:1 entscheiden.

Dann stand Deutschland gegen die Slowakei auf dem Spielplan und wer noch die Wasserschlacht von Augsburg in Erinnerung hatte, wusste: das wird kein Selbstläufer! Man saß also ziemlich gespannt vorm Fernseher (und mit Hund im Müller-Trikot) und wagte kaum, das Beste zu hoffen. Doch es dauerte gar nicht lang, bis Boateng das 1:0 schoss. In der achten Minute gelang ihm das wichtige Tor und sein erster Treffer für LaMannschaft obendrein. Doch nicht er, sondern Julian Draxler war Man of the Match. Der Wolfsburger zeigte die mutmaßlich beste Leistung seiner Karriere, bereitete das Tor von Mario Gomez vor und traf nach der Pause sehenswert selbst zum ungefährdeten 3:0 Endstand. Wow!

Doch das klarste Ergebnis dieser EURO hatte nicht lange Bestand. Die Nachbarn aus Belgien zerlegten nach ziemlich dröger erster Halbzeit (da glaubte man schon fast wieder an einen Rückfall in die ersten Achtelfinals) die bedauernswerten Ungarn mit einem 4:0-Kantersieg. Das war schon ziemlich spektakulär und eine klare Ansage an den kommenden Gegner (die Defensiv-Künstler aus Wales).

Ich finde ja, dass Belgien nicht nur mehr Tore im Achtelfinale geschossen hat als Deutschland, sondern auch den besseren Mannschaftsspitznamen hat. Belgian Red Devils klingt einfach viel gefährlicher als LaMannschaft. Aber das muss auf lange Sicht auch nichts heißen – nur vielleicht, dass Belgiens Chancen im Viertelfinale zumindest vordergründig günstiger erscheinen, als die von Deutschland. Denn unser Gegner heißt entweder Spanien oder Italien.

Spanien oder Italien – Italien oder Spanien

Diese Begegnung gehört eigentlich mindestens ins Halbfinale, doch durch die seltsamen Spielereien der Veranstalter kommt es jetzt schon im Achtelfinale zur ulitmativen Elefanten-Paarung. Wer wird Deutschlands Gegener fürs Viertelfinale? Bald werden wir’s wissen und ich hoffe vor allem auf eines: auf ein attraktives Spiel!

Das wiederum ist im letzten Achtelfinale England gegen Island nicht zu erwarten, doch da sind meine Vorlieben eindeutig: Ich drücke Island die Daumen!!

What a Messi!

Messi hat fertig! Nachdem Argentinien in der Copa Americana (sowas wie die amerikanische EURO) im Finale Chile unterlag, hat Wunderstürmer Lionel Messi das Handtuch geworfen. Nicht final, aber zumindest seine Nationalmannschaftsfußballschuhe hängt er an den Nagel. Er mag nicht immer verlieren müssen. Klar, ist er ja sonst nicht gewohnt …

LaMannschaft: Die Antwort geben wir neben dem Platz

Spitzentrio

„Die Antwort geben wir auf dem Platz!“ – so lautet eine der beliebtestens Fußball-Plattitüden. Und dieser Satz ist so lahm wie falsch, denn bei der laufenden EURO findet die Action fast ausschließlich NEBEN dem Platz statt.

LaMannschaft

Das gilt auch für #LaMannschaft! Man erinnere sich an das totdiskutierte Hosen-Schnüffel-Gate von Jogi beim ersten Gruppenspiel gegen die Ukraine. Nach dem Polen-Spiel war es Boateng, der aufrüttelnde Worte in Richtung Offensiv-Abteilung fand und nach dem furiosen Spiel gestern gegen Nordirland, fand das eigentliche Spektakel auch wieder in der Interview-Zone statt. Doch erst zwei Sätze zum Spiel: Ich fand’s ziemlich großartig was die leicht veränderte Adler-Elf da auf den Platz gezaubert hat. Mit Kimmich statt Höwedes und Gomez statt Draxler/Schürrle kam deutlich mehr Zug zum Tor. Allein Thomas Müller hatte handgezählt 19 Großchancen, die Kugel zu versenken – allein es klappte nicht. Was unterm Strich nicht weiter schlimm war, denn er legte einmal wunderbar für Mario Gomez auf, der Deutschland mit einem Tor zum Gruppensieg schoss. Alle waren nach der Partie selig und begeistert vom rasanten Spiel. Alle? Nein, Jogi nicht! So übellaunig wie beim Gespräch mit Delling hat man ihn selten gesehen. Und Thomas Müller gab erfrischenderweise zu: „Es war nicht nur Pech, dass der Ball nicht reingegangen ist. Es war auch Unvermögen.“ Großartig.

Iberischer Blues

Die Titelverteidiger aus Spanien haben sich gestern in eine wirklich blöde Situation manövriert – sie verloren gegen Kroatien verdient mit 1:2 und sind somit nur noch Tabellenzweiter. Was bedeutet, dass sie im Achtelfinale gegen Italien antreten müssen. Was wiederum bedeutet, dass LaMannschaft (so sie das Achtelfinale übersteht) entweder gegen Italien oder Spanien im Viertelfinale ran muss. Aber darüber machen wir uns erst Gedanken, wenn es soweit ist. Nach dem Abpfiff waren die Spanier jedenfalls ziemlich betreten, wie man hört.

Überhaupt läuft es nicht gut für die Iberer. Während Spanien immerhin die Vorrunde überstanden hat, ist das für Portugal immer noch nicht ganz sicher. Das 1:1 gegen Island und das 0:0 gegen Österreich lassen nicht mehr viel Raum für Ausreden vor der heutigen Partie gegen Ungarn. Die Nerven liegen blank – wie man bei Cristiano Ronaldo schön beobachten kann. Und auch sein Landsmann Pepe steht im Fadenkreuz der Kritik. Der legendäre Gary Lineker hat ihn ins Visier genommen und ihn als „Pisser von gulliverhaften Dimensionen“ beschrieben, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet. Mal sehen, ob da die Anwort auf dem Platz kommt oder doch eher daneben …

PS: Ich drücke übrigens voller Inbrunst den Isländern die Daumen – auch wenn es mir für Österreich ein bisschen leid tut, aber dort hat man derzeit auch ziemlich abseitige Debatten …

Trikotgate: Nerven geschont, Trikots zerrissen

Trikot

Vor ein paar Tagen habe ich behauptet, ich würde NIE bei Fußballspielen weinen. Das war eine Lüge! Bei der EURO2016 weine ich inzwischen regelmäßig – vor Langeweile! Wenn nicht bald mal ein bisschen Action in diese Veranstaltung kommt, dann, dann … dann weiß ich auch nicht. Aber ist es nicht eine bodenlose Frechheit, dieses endlose, todlangweilige Taktieren?

Ein paar unterhaltsame Anekdoten habe ich aber doch zusammengetragen:

Frankreich und die Schweiz qualifizieren sich trotz todlangweiligem 0:0 fürs Achtelfinale – die Eidgenossen brauchen bis dahin aber einen neuen Austatter, denn gestern gingen gleich sieben Leibchen den Weg alles Irdischen. Rrrrrrratsch – schon war das nächste Stück Oberbekleidung hinüber. Puma is not amused und spekuliert über einen mysteriösen Materialfehler, der aber nur und ausschließlich die Charge der Schweizer Turnier-Wäsche betrifft. Alles andere ist nach wie vor tippitoppi. Klar, oder?

Ich würde mich irre freuen, wenn ein französischer Nationalspieler (oder meinetwegen auch mal Olli Welke!) an der Oberbekleidung von Herrn Kahn zupfen würden. Vielleicht wäre das Ersatz-Outfit ansprechender? Man weiß es nicht. Immerhin wurde ihm gestern kurzfristig von Experte Martin Schmitt die Show gestohlen. Der Schweizer, der Mainz 05 coacht, hatte nicht nur eine oberlässige Frisur, sondern auch ein Klamottenensemble am Leib, das … großartig jedenfalls.

Ich bin noch nicht durch mit der Bekleidung. Bereits vorgestern konnte man ja sehr schön nicht nur die geballte Inkompetenz des eitlen Gockels Cristiano Ronaldo bewundern – kein John-Wayne-Freistoß wurde je gefährlich und sein Elfmeter ging auch nur an den Pfosten – sondern auch seine Unterwäsche. Aus unbekannten Gründen (Frustbewältigung?) zog er seine Spielerbux so hoch, dass man das blaugemusterte Gemächtegeschmeide bewundern konnte. Ist bestimmt aus seiner CR7-Kollektion. Nützt nur nix, denn der selbsternannte Titelaspirant Portugal schaffte gegen Österreich nur ein 0:0 – und das nachdem es schon gegen Island nur zu einem 1:1 gereicht hat … Da wird sich doch nicht ein Favorit vorzeitig verabschieden?

Mein Herz gehört jedenfalls den Isländern – und den Iren. Letztere sind zwar spielerisch nur so, sagen wir mal: mittel!, aber stimmlich ganz groß! Das Baby in der U-Bahn wird garantiert die schönsten Träume gehabt haben. In diesem Sinne: gute Nacht! Ich erwarte weder von RUSWAL noch von SVKENG echte Knaller. Kann ich also früh schlafen. Denn morgen wird’s ernst! 😉