BL-Exit: Bundesliga verlässt Europa!!

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Nach Brexit folgt der BL-Exit

Nach Großbritannien verlässt nun auch die Bundesliga Europa – und zwar mit sofortiger Wirkung! Tendenzen zu dieser erschütternden Entwicklung haben sich schon in den letzten Wochen und Monaten abgezeichnet, doch nun macht die Liga Ernst: Statt internationaler Auftritte, konzentrieren sich die Bundesliga-Clubs nur noch auf nationale Werte, Pardon: Wettbewerbe. Man muss sich jedoch fragen, ob dieser populistische Ansatz langfristig funktionieren kann und vom Volk – Pardon: von den Fans! – auch entsprechend goutiert wird. Beides erscheint zweifelhaft, doch aktuell gibt es wohl kein zurück mehr nach Europa. Die erschütternden Austrittsverhandlungen im Überblick:

FC Bayern

Bereits das Viertelfinals-Hinspiel gegen Real Madrid lief unglücklich ab. Eine 1:2-Heimniederlage verhieß nicht die beste aller Ausgangspositionen fürs Rückspiel im Bernabeu-Stadion. Doch dann lief es zunächst gar nicht so schlecht für die Münchner. Während der regulären Spielzeit egalisierten sie den Spielstand (und verloren Vidal durch eine gelb-rote Karte) und zwangen Real in die Verlängerung. Dort jedoch lief alles schief, was nur schief laufen kann: Diverse Schiedsrichterfehlentscheidungen, mehr Tore von Cristiano Ronaldo und einem gebrochenen Mittelfußknochen von Welttorhüter Manuel Neuer später, war klar, dass die Saison gelaufen ist. Ausgeschieden im Viertelfinale, das ist den Bayern schon sehr, sehr lange nicht mehr passiert. Auch einen derart tobenden Rummenigge hat man lange nicht mehr erlebt – spannende, wenn auch sinnlose Sache. Bleibt zu bemerken, dass sich wenigstens Sven Ulreich auf ein wenig Extra-Arbeit in den nächsten paar Wochen freut. Neuers Ersatzmann ist bis zum Saisonende die bayerische Nummer eins.

Borussia Dortmund

Vor dem Hinspiel gegen Monaco wurde der BVB-Mannschaftsbus von Splitterbomben getroffen. Die Dortmunder Spieler mussten jedoch tapfer bleiben und am nächsten Tag auflaufen (außer Marc Bartra, der vom Anschlag so schwer am Arm verletzt wurde, dass er operiert werden musste). Das konnte eigentlich nicht gutgehen – und ging auch nicht. Der fast folgerichtigen Heimniederlage gegen den vermeintlich schwächeren Gegner, folgte am Mittwoch auch noch eine völlig vercoachte Vorstellung (und ebenfalls Niederlage) in Monaco. Wenigstens wurde heute der mutmaßliche Attentäter verhaftet. Es war weder ein islamistischer, noch ein rechter oder linker Extremist, ja nicht einmal ein verblendeter Hooligan. Nein, es war ein Börsenzocker, der sich von fallenden Aktienkursen des BVB den großen Geldsegen erhofft hat. Unfassbar! Und irgendwie fast noch schlimmer …

Schalke 04

Wenn du denkst, es geht nicht mehr … Böse Zungen haben nach der deutlichen Hinspielniederlage gegen Ajax Amsterdam schon geunkt, dass die Schalker gar nicht mehr anzutreten brauchten im Viertelfinale der Europa League. Doch die Knappen ließen sich nicht beirren und zwangen Ajax in die Verlängerung – auch dank des schier übermenschlichen Einsatzes von Leon Goretzka, der trotz mutmaßlicher Gehirnerschütterung und Erbrechens bis zum 83. Minute weiterkämpfte und sogar ein Tor schoss. Doch in der Verlängerung verließ die Königsblauen das Glück (vgl. Bayern München)  – sie kassierten kurz vor Schluss zwei Gegentore. Amsterdam war weiter, Schalke raus und das Europa ohne Bundesligist war perfekt.

Was bleibt?

Fünf Ligaspieltage und drei Pokal-Begegnungen – dann kurze Pause. Den Confed-Cup im Sommer muss man sich vermutlich nicht geben, oder? Tja und dann wird man sehen, ob die erneuten Beitrittsverhandlungen einiger Liga-Vereine in Europa von Erfolg gekrönt sein werden oder nicht. Ich würde nun gerne schreiben „es bleibt spannend!“, doch ich fürchte, das wäre ein nicht haltbares Versprechen …

Liebe statt Hiebe

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Hiebe statt Liebe

Tja, was soll man zu den schockierenden Ereignissen von gestern Abend sagen? Da haben Idioten den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund mit drei Sprengsätzen so attackiert, dass Verteidiger Marc Bartra noch in der Nacht an der Hand operiert werden musste und das Champions League-Spiel gegen Monaco auf heute verschoben wurde. Ich habe die Täter bewusst nur als Idioten ohne irgendwelche erklärenden Adjektive bezeichnet. Erstens ist noch nicht klar, wer genau dahinter steckt und zweitens spielt es eigentlich auch keine Rolle. Egal aus welcher Ecke sie kommen, ihre Tat war höchst menschenverachtend, einfach nur widerwärtig und von einer völlig fehlgeleiteten Ideologie geprägt. Ich wünsche den Spielern von ganzem Herzen, dass sie den Schock einigermaßen verarbeiten können und heute ein erfolgreiches Spiel gegen die Elf aus Monaco absolvieren – und natürlich gute Besserung für Marc Bartra!

#bedforawayfans

Ein wenig Trost gibt es aber auch. Noch im Stadion haben sich die monegassischen Fans mit den Anhängern des BVB solidarisch gezeigt und mit „Dortmund, Dortmund“-Rufen ihre moralische Unterstützung demonstriert. Im Gegenzug haben unter dem Twitter-Hashtag #bedforawayfans etliche Dortmunder ihre Sofas und Gästebetten für Auswärtsfans bereitgestellt, die bis zum heutigen Nachholtermin der Partie in der Stadt bleiben wollen, aber kein Quartier hatten. Ich finde, solche Aktionen machen Mut und zeigen, dass doch noch nicht alles verloren und schlecht ist bei uns Menschen. Danke dafür!

Kurzer Liga-Rückblick

Auch wenn es im Moment total banal wirkt, die Bundesliga läuft ja auch noch. Mit nur wenigen Überraschungen. Eine davon war, dass die Bayern tatsächlich mal verloren haben – 0:1 gegen Hoffenheim (immerhin Tabellenplatz 3). Gegen den BVB haben sie dann aber wieder standesgemäß mit 4:1 gewonnen, was den Ödnis-Status-Quo wiederhergestellt hat.

Die zweite Überraschung ist ein Transfer: Kevin Großkreutz (Ex-BVB, Ex-VfB, Ex-DFB-Kicker) wechselt aus der Beschäftigungslosigkeit (Rauswurf in Stuttgart nach Schlägerei) zu den Darmstädter Lilien. Allerdings erst zur nächsten Saison – die, nach aktueller Lage der Dinge, tendenziell eher in der zweiten Liga stattfinden dürfte. Über die Gründe haben schon viele Medien spekuliert, am amüsantesten sicher Der Postillon. Ein weiteres Argument könnte sein, dass der kampferprobte Kevin den Lilienfans … ach nein, das wäre gestern witziger gewesen.

Königsklassen-Vorschau

Die Champions-League-Vorschau beginnt mit einer Rückschau, denn eine Partie fand gestern schon statt: Juventus Turin gegen Barcelona. Tja, wie ist es wohl ausgegangen? Wer einen souveränen Sieg der Katalanen erwartet hatte, wurde bitter enttäuscht. Die Alte Dame aus Piemont machte mit Barca kurzen Prozess. Ob der 3:0-Sieg fürs Halbfinale reicht wird das Rückspiel zeigen.

Heute gibt’s drei Begegnungen: Dortmund holt das Spiel gegen Monaco nach (s.o.), die Bayern empfangen Real Madrid mit denkbar breiter Brust (mal sehen …) und Atletico Madrid bekommt Besuch von Leicester City (spannend).

Schweinsteiger – alles richtig gemacht

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Wie kann man die letzten Fußball-„Ereignisse“ am besten zusammenfassen? Also ohne, dass man – je nach Vorbelastung – sofort wieder ins Koma fällt oder Aggressionsschübe erleidet? Ist gar nicht so einfach. Am besten man konzentriert sich nur auf Bastian Schweinsteiger, da kann man gar nichts falsch machen. Doch vorher will ich es doch noch seriös versuchen.

Good News:

  1. Es können nur zwei (na gut, maximal DREI) Teams absteigen. Was im Umkehrschluss bedeutet, dass etliche der Schwachpfeifen der Liga doch noch erstklassig bleiben werden. Warum auch immer. Ach so, weil es die Regel so besagen.
  2. Deutschland besiegt England im freundschaftlich gefärbten Abschiedesspiel für Lukas Podolski (dem ein Traumtor gelingt!) UND Aserbaidschan(? Ich bin mir nicht mehr sicher …) im WM-Qualifikationsspiel. Müller trifft.
  3. Müller trifft endlich auch in der Liga wieder – gegen Augsburg (6:0) sogar zweimal (Lewandowski sogar dreimal, Thiago einmal – falls das irgendjemanden interessiert).
  4. Mario Gomez trifft auch wieder – sogar dreimal innerhalb von sieben Minuten. Krasse Sache. Gegen Leverkusen hat’s für Wolfsburg aber doch nur zum Unentschieden gereicht.

Bad News:

  1. Der Osterhase bringt (wohl sicher) die Meisterschale nach München – 13 Punkte Vorsprung vor Leipzig, 18 vor Dortmund …
  2. Es können maximal drei Teams absteigen. Da ist für viele Knalltüten noch reichlich Zündstoff drin.
  3. Die Bayern finden keinen neuen Sportdirektor. In den letzten Jahren wurden schon etliche rausgeekelt und nun sagen potenzielle Traumkandidaten reihenweise ab (nach Lahm nun auch Max Eberl). Woran das wohl liegt? Hoe …??
  4. Morgen ist schon wieder Bundesliga – und dieser Artikel entweder komplett überholt (unwahrscheinlich) oder immer noch aktuell (was auch irgendwie traurig ist).

Schweinsteiger News:

Daher halten wir uns an den Fußballgott, den einzig wahren Schweinsteiger! Der hat sowohl seine Guardiola-motivierte Demission nach England mit Contenance weggesteckt, als auch dei unfeine Ausmusterung durch Mourinho bei Manchester United wie ein Gentleman kommentiert – nämlich gar nicht. Jetzt hat er einen neuen Job: Lichtgestalt, Hoffnungsfigur, Maskottchen, Fußballgott, Legende und nicht zu vergessen bester Mittelfeldspieler der Welt bei Chicago Fire! Dort zog er am Wochenende wieder ein rotes Trikot mit der Rückennummer 31 an und schoss ein Tor. Einfach so. Weil er ein guter Typ ist. Und weil er ein Herz für seine Anhänger hat, postet er neuerdings auch reichlich hübsche Fotos von sich und seiner zauberhaften Spielerfrau Ana auf Facebook. Ana und Basti im Flugzeug, Ana und Basti beim Basketball … Das ist so schön, als hätte sich ein Romanautor den Plot dazu ausgedacht. Vielleicht sollte ich nochmal nachlegen? Wer weiß. Ansonsten kann ich nach wie vor auf Gefühlte Wahrheit verweisen – dort wissen auch alle, was sie an Schweini haben!

Höhenflieger – Abstürzer – Durchwurstler

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Nun ist mal also schon auf psychologische Kriegsführung umgestiegen. Gerüchte und Munkeleien sollen den müden Ligabetrieb aufrütteln, auf dass es etwas spannender wird. Bei machen führt das zur Schockstarre – bei der Autorin dieser Zeilen beispielsweise oder bei Teams wie RB Leipzig und Eintracht Frankfurt.

Angst vorm Erfolg

Was hatten die Newcomer aus Sachsen für eine fulminante Hinrunde – einen Sieg nach dem anderen haben sie sich erspielt, mit einem Fußball, der durchaus frisch und fröhlich war und weite Teile der der etablierten Clubs und deren Fans in weißglühende Rage versetzt hat. Doch das war den roten Bullen egal, sie haben munter weitergespielt und sich mit einem immer größeren Selbstverständnis als Bayern-Jäger Nummer eins etabliert. Bis sie nach der Winterpause beim üblichen Bayern-Jäger antreten mussten und dort nicht nur das Spiel, sondern auch die Leichtigkeit und ihre Unschuld verloren haben. Was vor allem am Wutbürger-Lager in den Reihen der BVB-Anhänger lag, die mit beispielloser Gewalt auf alles einprügelte, was nach einem Leipzig-Fan aussah. Seitdem ist der Wurm drin. Dass Red Bull gestern sogar mit 0:3 gegen Werder Bremen verlor, ist fast schon symptomatisch für eine Krise, die man mit Angst vorm Erfolg umschreiben könnte.

Ähnlich, wenn auch nicht ganz so spektakulär ist die Lage bei der Frankfurter Eintracht. Ende der letzten Saison mogelten sich die Spieler noch irgendwie durch die Relegation und hielten so mit letzter Kraft die Klasse. In dieser Spielzeit flutschte es bei den Frankfurtern wie süffiger Apfelwein. Doch in der Rückrunde bleiben die Siege aus – ein maues 0:0 gestern gegegn Hamburg brachte keine Trendwende.

Angst vorm Absturz

Glaubt man der Fachpresse, haben von den 18 Teams der Bundesliga 13 die realistische Chance, abzusteigen. Das ist … äh … viel. Und erschreckend. Und offenbar so lähmend, dass der Panikmodus insprierende Spiele verhindert… Bei einigen Teams gilt das auch für die höheren Spielklassen. Gladbach unterlag Schalke in der Europa-League und Leverkusen hat sich aus der Königsklasse verabschiedet. Dort tummeln sich noch der BVB (muss im Viertelfinale gegen Pep Guardiola-Bezwinger Monaco ran) und die Bayern (bekommen es mit Real Madrid zu tun). Zurück zum Ligaalltag. Die Frage aller Fragen wird lauten: Wer von den 13 möglichen Abstiegskandidaten wird erstklassig bleiben und wer wird komplett abstürzen?

Sorgenfreie Höhenflieger?

Die gibt’s eigentlich gar nicht. Okay, bei den Bayern läuft es in der Liga wie gewohnt. Im Moment führen sie mit 1:0 gegen Mönchengladbach (das wären 13 Punkte Vorsprung vor Leipzig), aber im DFB-Pokal-Halbfinale droht Dortmund und im Champions League-Viertelfinale Real Madrid. Da kann noch eine Menge schiefgehen …

Zeit für Superhelden

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Superkräfte in der Königsklasse

Ist das nicht toll, dass es doch noch Wunder gibt im Fußball? Und Superhelden – auch wenn die nach französischer Lesart keinen schnittigen Umhang tragen, sondern als Schiedsrichter getarnt auf dem Platz stehen … Jedenfalls hat der FC Barcelona gestern in einem spektakulären Rückspiel 6:1 gegen Paris St. Germain gewonnen – NACHDEM man den Franzosen im Hinspiel mit 0:4 unterlegen und gefühlt bereits aus der Königsklasse ausgeschieden war. Laut französischer Presse waren da allerhand Fehlentscheidungen (oder Schlimmeres?!) im Spiel, doch spekatulär war es allemal.

Der BVB hat sogar einen echten Superhelden in den eigenen Reihen. Pierre-Emerick Aubameyang hat nicht nur eine heldenhafte Frisur, sondern hat seinen Club fast im Alleingang ins Viertelfinale geschossen (drei Tore beim 4:0-Sieg gegen Benfica Lissabon).

Arsenal dagegen hätte sich dringend einen Superhelden gewünscht – besser noch eine ganze Mannschaft davon -, um die ungünstige Ausgangslage nach dem Hinspiel (1:5-Niederlage in München) auszumerzen. Immerhin sind sie im eigenen Haus in Führung gegangen, doch bei diesem Tor von Theo Walcott sollte es auch bleiben. Danach schossen die Bayern wieder fünfmal ins gegnerische Netz – ganz ohne Superkräfte, sondern lediglich mit Dienst nach Vorschrift.

Supermänner in der Liga (dringend gesucht)

So richtig super läuft es – außer für die Bayern – in der Bundesliga nicht. Immerhin gibt’s einen neuen Trainer mit Supernamen. Nachdem Bayer Leverkusen am letzten Wochenende vom BVB mit 6:2 niedergebügelt wurde, musste Coach Roger Schmidt gehen. Ersetzt wurde er von Tayfun Korkut, der zumindest dem Namen nach das Zeug zum echten Superhelden hat. Wir sind gespannt, welche Superkräfte er zu bieten hat.

Bei den Bayern läuft’s zwar derzeit wettbewerbsübergreifend bombig (in der Liga ein lockeres 3:0 gegen Köln), blöderweise gehen die hauseigenen Superhelden nacheinander in Rente. Nach Philipp Lahm hat nun auch Xabi Alonso seinen Abschied zum Ende der Saison verkündet. Robben und Ribery werden auch nicht jünger … mal sehen, ob da nicht am Ende eine Helden-Flaute droht? Aber vielleicht gibt’s ja bald fantastische Nachwuchskräfte aus dem Mutantenstadel?

Darüber würden sich auch die Darm- und Ingolstädter sehr freuen. Für beide Vereine sieht’s zappenduster aus und wenn nicht bald diverse Wunder passieren, werden die beiden wohl absteigen. Wobei es für die zweite Liga noch weitere heiße Kandidaten gäbe: Hamburg, Wolfsburg, Bremen, Schalke … Wir werden sehen. Bereits morgen geht’s in die nächste Runde mit Bayer gegen Werder.

 

Poldi wird Japaner – und Wolfsburg Unterhosenmodel

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Liebe geht durch den Magen

Viel ist passiert in Fußball-Deutschland in den letzten Tagen. Beginnen wir also mit dem Wichtigsten: Lukas Podolski, gebürtiger Pole, Herzenskölner und aktuell Türkei-Söldner, wird ab kommender Saison Japaner! Was für eine Karriere, nicht wahr? Auf seiner Facebook-Seite behauptet er, dass dies keine Entscheidung gegen seinen aktuellen Club Galatasaray Istanbul sei, sondern vielmehr eine Herausforderung, der er sich stellen möchte. Klingt gut, wenn auch etwas wolkig, und machen wir uns nix vor, es gibt bestimmt mehr als einen validen Grund, warum Herr Podolski derzeit lieber nicht mehr am Bosporus tätig sein möchte. Nun wird er also demnächst für Vissel Kobe auflaufen. Kobe kennen die Gourmets unter uns von den schmackhaften Rindern und außerdem liegen Kobe und Köln phonetisch auch ganz nah zusammen. Gut, faktisch trennen die beiden Städte laut luftlinie.org gute 9.000 Kilometer, aber dem Poldi fällt schon was ein, wie er sein Heimweh nach der Domstadt lindern kann. Geld soll dabei ganz hilfreich sein … Außerdem geht ja Liebe bekanntlich durch den Magen und da soll ein gutes Steak schon Wunder gewirkt haben.

Hosen runter

Die aktuelle Bundesligasaison ist für den VfL Wolfsburg bislang einigermaßen unerfreulich verlaufen. Aktuell dümpelt man auf Tabellenplatz 14 und hat schon zwei Trainer rausgeschmissen. Doch jetzt wird alles gut. Ach was: jetzt wird alls grandios! Es gibt einen neuen Chef-Coach namens Andries Jonker, der Holländer ist und schon die Bayern auf Vordermann gebracht hat – als zweiter Mann hinter Luis van Gaal. Herr Jonker gilt als kompetent, was bei den Wölfen kein Fehler ist, aber auch nicht für erhöhten Blutdruck sorgt. Dafür ist der neue Co-Trainer zuständig. Freddie Ljungberg, der erfolgreiche Schwede, will ausgerechnet in Niedersachsen seine Trainerkarriere starten. Und viele, viele, sehr viele (weibliche) Fans hoffen, dass er damit beginnt, indem er die Hüllen fallen lässt. Anfang des Jahrtausends war der hübsche Freddie nämlich angesagtes Unterhosen-Model. Hach, das wird alles sehr spannend …

Voll auf die Zwölf

Kevin Großkreutz hat sich nach seinem Dönerwurf und der Pinkelaffäre vor knapp drei Jahren nun ein neues Skandälchen an der Backe. Wobei, dort hat er aktuell eher Beule und Platzwunde. Der Spieler – derzeit bei Zweitliga-Tabellenführer VfB Stuttgart unter Vertrag – war in der Nacht von Montag auf Dienstag in eine Schlägerei verwickelt gewesen, die zumindest für ihn im Krankenhaus endete. Die genauen Umstände sind ziemlich undurchsichtig, aber angeblich hat der ehemalige Nationalspieler Anzeige erstattet, während sein Verein eine Strafe (gegen ihn?) erwägt.

Lost in Lotte

Fußball gespielt wurde auch in den letzten Tagen. Oder jedenalls zum Teil. Denn von den vier Viertelfinalbegegnungen im DFB-Pokal konnten nur drei stattfinden. Die Partie Lotte vs. BVB musste wegen starken Schneefalls und Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt werden. Die Begegnung soll wohl am 14.3. nachgeholt werden und wer immer daraus siegreich hervorgehen wird, bekommt es mit dem FC Bayern München zu tun. Die haben nämlich gestern Schalke mit 3:0 aus dem Turnier gekegelt. Das andere Halbfinale heißt Gladbach (2:1-Sieg über des HSV) gegen Eintracht Frankfurt (1:0 gegen Bielefeld).

Der 22. Spieltag letztes Wochenende war nicht weiter bemerkenswert, wenn man davon absieht, dass Wolfsburg nun einen neuen Trainer (und Co-Trainer!) hat nach der 1:2 Heimpleite gegen Bremen und die Münchner mal wieder ein Spektakel gegen Lieblingsgegner HSV veranstaltet haben: 8:0! Das klingt krass (ist es auch), aber für die Hamburger fast schon Routine bei ihren Gastauftritten in München. Doch nun munkeln alle, dass die Bayern sich erst warmgespielt haben und jetzt richtig aufdrehen … Wir bleiben dran!

Skandal: Langsame Bayern brauchen 96 Minuten zum Ausgleich

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Ist das schön? Endlich gibt’s mal wieder Skandale am laufenden Band in der Liga. Nach den eher unschönen Ultra-Dramen aus der BVB-Ecke (was für ein Elend am Samstag vor leerer Südkurve), hat sich nun auch der Rekord- und Überhauptmeister zu Wort gemeldet. Kann ja nicht sein, dass nur die anderen Clubs für Aufsehen sorgen. Also: Bayern München hat am Samstag 96 Minuten gebraucht, um ein Remis gegen Hertha BSC zu erzielen – und Fußball-Deutschland schäumt.

Wenn’s mal wieder länger dauert

Nach dem lockeren 5:1-Sieg im Achtelfinal-Hinspiel der Königsklasse gegen Arsenal, lief es im Liga-Match gegen Berlin mal wieder ziemlich zäh für die Münchner. Und lange, SEHR lange sah es nach einer Niederlage aus, doch dann zog sich das Spiel und zog sich und zog sich weiter und selbst als die üppige Nachspielzeit abgelaufen war, zog es sich immer noch. Dann gab’s einen (unstrittigen) Freistoß für die Bayern und Lewandowski glich zum 1:1 aus – und dann pfiff der Schiri ab. Und das weitere Elend nahm seinen Lauf. Wütender Protest von Berliner Seite, Spuckattacken gegen Ancelotti, der streckt den Mittelfinger aus … hach, endlich rührt sich wieder was.

Die Einsamkeit vor dem Tor

Oder eher vor der Südtribüne. Der BVB musst nämlich am Samstag tatsächlich ohne die 25.000-Mann-starke gelbe Wand spielen. Die Stimmung war wohl einigermaßen merkwürdig im Stadion, die Spieler aber wie befreit. Nach den eher übersichtlichen Auftritten der letzten Zeit (vor allem die peinliche und komplett unnötige Champions League-Niederlage gegen Benfica Lissabon – 0:1) machten sie mit Wolfsburg kurzen Prozess. 3:0 – zackbummausdiemaus. Vielleicht zukünftig immer ohne die Wand?

Sächsisches Jagdfieber

Der Jagdeifer der Leipziger Bullen wirkte bei den letzten Spielen auch ein wenig gedämpft (kein Wunder, wenn man an die schwarz-gelben Idioten denkt), doch gestern waren sie wieder voll da und besiegten Borussia Mönchengladbach mit 2:1. Der Abstand zu den Bayern beträgt damit „nur“ noch fünf Punkte.

Und sonst so?

Ansonsten war’s ein eher durchschnittlicher Spieltag mit einigen milden Überraschungen, aber weitgehend business as usual: Augsburg unterliegt Leverkusen mit 1:3, Mainz verliert gegen Bremen mit 0:2, genau wie die Frankfurter Eintracht gegen Ingolstadt. Köln und Schalke trennen sich mit einem 1:1, Hamburg und Freiburg mit einem 2:2 und Hoffenheim kennt keine Gnade für die letztplatzierten Darmstädter – 2:0.

 

Das Phantom der Liga

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Gibt es ein Fußball-Phantom?

Seid ihr auch so ratlos wie wir? Man weiß ja schon gar nicht mehr, worüber man schreiben soll – will man nicht in ein endloses Lamento einsteigen, wie langweilig und merkwürdig der teutonische Fußball derzeit ist. Doch es ist nicht schönzureden, irgendwie ist in der Bundesliga derzeit so richtig gepflegt der Wurm drin – und zwar überall. So dass man fast auf die Idee kommen könnte, ein übersinnliches Wesen treibt sein Unwesen. An Donald Trump kann es (hoffentlich) nicht liegen, aber ein Phantom scheint immer nicht mehr abwegig zu sein.

Pokal

Kleine Rückschau auf die Achtelfinal-Partien des DFB-Pokal-Wettbewerbs. Dort hat das Phantom sogar einen Namen. Es ist eine Dame heißt Lotte! Sportfreunde Lotte, um es zu präzisieren, und nein, Frauen spielen keine mit. Aber kernige Kerle, die reihenweise die Favoriten aus dem Wettbewerb kegeln (Bremen, Leverkusen) – jetzt hat es 1860 München getroffen. Da war die Überraschung vielleicht nicht ganz so groß. Im Viertelfinale gibt’s aber wieder einen dicken Brocken: der BVB (dazu gleich mehr, viel mehr) kommt zu Besuch und dem Vernehmen nach, fürchtet man sich in Dortmund jetzt schon.

Beim BVB läuft es ja überhaupt recht ungeschmeidig. Holprige Spiele, Stress mit den Fans (um es milde auszudrücken), einen wütenden Trainer und eine verunsicherte Mannschaft. Im Achtelfinale musste Schwarz-Gelb gegen die Hertha ran – und gewann mühsam und knapp im Elfmeterschießen.

Ansonsten sind weiter: FC Bayern (minimalistischer 1:0-Sieg über Wolfsburg), Eintracht Frankfurt (2:1 über Hannover), Schalke (4:1 gegen Sandhausen), Gladbach (2:0 über Fürth), Bielefeld (Elfmeterschießen gegen Walldorf) und der HSV (2:0 gegen den Effzeh). In zwei Wochen geht’s schon weiter mit den Viertelfinals.

Liga

In der Bundesliga ist das Phantom dagegen nicht so einfach auszumachen. Womöglich ist es auch nicht nur eines, sondern mehrere. Eines könnte „Problem-Fans“ heißen und vor allem in Dortmund spuken. Nachdem aggressive BVB-Ultras am 19. Spieltag Leipzig-Fans und Polizeibeamte attackiert und im Stadion charmanteste Banner über die Südtribüne gespannt haben, sollte es am Wochenende beim Auswärtsspiel in Darmstadt wieder richtig schön und gut werden. Ein Sieg war ohnehin eingeplant (Hallo, Darmstadt?! Einsames Tabellenschlusslicht, das dürfte doch wohl kein Problem sein!), doch es sollte auch stimmungsvoll und gefühlig werden. Nun ja, irgendwie war es das auch. Nachdem die Frankfurter Polizei lange vor dem Spiel 90 Prügel-Ultras aus dem Verkehr gezogen hat, war zumindest für den Frieden einigermaßen gesorgt. Und stimmungsvoll und gefühlig wurde es dann auch – für die Anhänger der Lilien. Darmstadt gewann die Partie mit 2:1, und sogar Thomas Tuchel sprach von einer verdienten Niederlage. Autsch. Ach ja, das Elend geht weiter, denn das Heimspiel gegen Wolfsburg müssen die Dortmunder ohne ihre Südkurve bestreiten. Wird sicher SEHR stimmungsvoll werden …

Ein weiteres Phantom könnte „Angst vor Erfolg“ heißen. Unbeeindruckt davon sind nur die Bayern, die zwar den schlechtesten Fußball seit Michael Ballacks aktiver Zeit im Verein spielen, aber effizient sind wie eh und je. 89 Minuten tun sie einfach gar nichts (doch, sie schonen sich aktiv für das kommende Champions League-Spiel), dann knallen sie den Gastgebern in Ingolstadt zwei Last-Minute-Tore rein – und sind jetzt wieder mit komfortablen sieben Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze.

Bei den Verfolgern läuft es nämlich gar nicht rund. Leipzig hat die Bullen durch Kälbchen ausgetauscht, die gegen den HSV (!!!) nichts auszurichten wussten und 0:3 verloren. Hoffenheim hätte die Chance gehabt, auf Tabellenplatz 3 zu springen, doch eine 1:2-Niederlage gegen Wolfsburg sprach dagegen. Auch Köln hätte auf Platz 3 hopsen können – doch der Effzeh unterlag Freiburg ebenfalls mit 1:2. So steht nach wie vor die Frankfurter Eintracht auf dem Champions League-Platz – trotz dem 0:3 gegen Leverkusen. Mannomann.

Mainz besiegt Augsburg mit 2:0, genau wie Schalke die Berliner Hertha (geschwächt vom Pokal-Krimi?) – und Werder unterliegt Gladbach mit 0:1 – und stürzt somit weiter ab. Phantome waren in diesen drei Begegnungen aber keine zu orten.

Champions League

Die Königsklasse war bislang ziemlich frei von Phantomen und Phantomschmerzen, doch ob dieser Lauf in den Achtelfinals anhält ist noch unklar. Morgen muss der BVB bei Benfica Lissabon ran – und zeigt sich optimistisch. Am Mittwoch empfängt der FC Bayern mal wieder Arsenal London. Leverkusen muss erst nächste Woche ran (gegen Atletico Madrid). Wir werden ein scharfes Auge auf mögliches Spukgeschehen werfen.

Randalierende Ultras verderben Spaß

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Langsam nervt’s wirklich! Eine kleine Menge radikal-idiotisierter Männer terrorisiert die Welt (IS, Trump, Putin …) und verdirbt dem Rest der Bevölkerung den Spaß an fast allem. Leider auch wieder verstärkt im Bundesliga-Alltag. Da heißen die Idioten Ultras und zeigten sich am vergangenen Wochenende besonders verhaltensauffällig in Dortmund und Frankfurt.

Ultras im Prügelrausch

Es ist einfach nur widerwärtig! In Dortmund haben  sich am Samsag – gar nicht mal so wenige! – Hardcore-Fans (und Anhäger der wahren Fußball-Lehre – was auch immer das genau ist) einen Mordsspaß daraus gemacht, nicht nur bekloppte Riesentransparente auf der Tribüne zu entrollen („Für uns ein Lebenssinn“, „Red Bull – Feind des Fußballs“), sondern auch die mitgereisten Leipzig-Fans ordentlich aufzumischen. Bei ihren Randalen waren sie nicht zimperlich, sondern haben gleichermaßen RB-Anhänger, Polizisten und sogar kleine Kinder attackiert. Und warum? Weil das ihr Lebenssinn ist? Ganz groß, wirklich! Das Spiel endete übrigens mit einem 1:0-Sieg der Borussia, was Trainer Tuchel offenbar dazu inspirierte, seinen Spielern zur Abwechslung mal einen Döner zu gönnen…

Während es den durchgedrehten Dortmund-Fans gegen den Strich geht, dass Red Bull Leipzig ein „reicher Retortenclub ohne Tradition“ ist, pflegen die ohnehin häufig verhaltensauffälligen Eintracht-Frankfurt-Ultras schlicht die Freude an der gepflegten Prügelei. Vor dem gesterigen Spiel gegen die (nicht im reichen Retorten-Verdacht stehenden) Darmstädter Lilien, griffen einige Eintracht-Fans in einer Kneipe, die dort vorglühenden Darmstadt-Anhänger an. Die Polizei nahm 60 Idioten vorläufig fest. Ach ja, auch in diesem Fall war die Heimmannschaft siegreich. Nach dem 2:0 kletterte Frankfurt sogar auf Tabellenplatz 3. Vor Dortmund!

Und sonst?

Nach zwei Spielen mit Bayern-Dusel, war am Samstag nach längerer Zeit mal wieder Bayern-Daddel angesagt. Gegen Schalke reichte es vor heimischer Kulisse nur zu einem sehr überschaubaren 1:1. Der HSV besiegte schon am Freitag Bayer Leverkusen mit 1:0, dito Hertha BSC-Ingolstadt und Effzeh-Wolfsburg. Etwas mehr Spektakel hatte Mönchengladbach zu bieten – beim 3:0-Triumph gegen Freiburg. Die Hoffenheimer sind punktgleich mit Dortmund, allerdings ist das Torverhältnis trotz des 4:0-Siegs über Mainz immer noch ein bisschen schlechter. Und richtig hart umkämpft (auf dem Platz!!) war gestern die Partie Augsburg gegen Werder – mit einem glücklichen Last-Minute-Tor von Bobadilla zum 3:2-Sieg für die Schwaben.

 

Schweinsteiger Coup im Cup

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Schweinsteigers Coup – er spielt und trifft wieder!

Während die Bundesliga zum Rückrundenauftakt relativ unmotiviert vor sich hindaddelt (dazu gleich mehr) passieren erstaunliche Dinge auf der Insel.  Wobei uns Kontinental-Europäer nach dem BREXIT ja ohnehin nicht mehr viel wundert, was im „Mutterland des Fußballs“ so alles abgeht. Doch diesmal ist es eine durch und durch positive Nachricht: Bastian Schweinsteiger, von José Mourinho vermeintlich schon vom Hof gejagt, spielte in der gestrigen Cup-Partie gegen  Wigan Atletic nicht nur von Beginn an, sondern erzielte sogar einen Treffer zum 4:0-Sieg. Über ein Jahr musste Basti auf einen Startelf-Einsatz bei Manchester United warten und nicht wenige wähnten ihn zum Ende des Transferzeitfensters schon in einem US-Club. Doch scheinbar kann und will der unberechenbare Trainerkauz Mou doch nicht auf die Dienste des Routiniers verzichten: „Er bleibt bei uns und wird auch auf der Liste für die Europa League stehen.“

Leipzig auf Europa-Kurs

Dort wird er womöglich in der nächsten Saison auf die Roten Bullen aus Leipzig treffen. Gut, das ist aus vielen Gründen unwahrscheinlich, aber die Überleitung bot sich so hübsch an. Unwahrscheinlich ist es vor allem aus zwei Gründen: 1. ist es mehr als fraglich, ob Schweinsteiger auch in der kommenden Saison noch für die Red Devils auflaufen wird. 2. ist es noch fraglicher, ob die roten Teufel und die roten Bullen tatsächlich in der gleichen europäischen Liga spielen werden. Red Bull ist nämlich nach wie vor stramm auf Champions League-Kurs, während die Mourinho-Truppe derzeit auf Platz 6 herumtorkelt. Die Aufsteiger aus Sachsen zeigen sich auch zum Rückrundenstart komplett unbeeindruckt von den üblichen Liga-Dynamiken und ziehen einfach ihr Ding durch – am Samstag mit einem 2:1-Sieg über die TSG Hoffenheim, die damit ihre erste Saisonniederlage überhaupt einstecken musste.

Mit zehn Punkten hinter Leipzig steht noch ein Überraschungskandidat auf Platz 3 der Tabelle. Die Frankfurter Eintracht überrascht sich selbst, die Fans – und regelmäßig ihre Gegner. Am Freitag musste das Schalke 04 ertragen – mit einer 0:1-Heimniederlage auf aller unterirdischstem Niveau. Besonders bestechend ist es auch nicht, was die Bayern derzeit bieten – trotzdem fahren sie einen rumpeligen Arbeitssieg nach dem anderen ein. Am Samstag war es ein mühsames 2:1 gegen Werder.

Freud und Leid

Am meisten Spaß hatten an diesem 18. Spieltag sicher die Fans vom Effzeh! Köln war gut drauf und pulverisierte die schockstarren Lilien aus Darmstadt mit 6:1. Deutlich weniger Treffer, aber ebenso motiviert waren die Schanzer aus Ingolstadt. Beim souveränen 3:1-Sieg über den HSV machten sie klar, wer am Ende der Saison wohl absteigen wird. Und wer nicht … Mit dem Abstiegskampf dürfte Aufsteiger Freiburg in dieser Saison nichts am Hut haben, zu konstant holen sie ihre Punkte. Diesmal waren es drei, beim 2:1-Sieg über Berlins Hertha, die sich auf Tabellenplatz 6 aber wohl auch keine Keller-Sorgen machen muss.

Daddeln im Mittelmaß

Die restlichen Begegnungen sind schnell zusammengefasst. Wolfsburg unterliegt Augsburg zuhause mit 1:2, die nominelle Knaller-Partie Leverkusen (Tabellenplatz 9) gegen Mönchengladbach (Tabellenplatz 13) endet mit 2:3 und der BVB kann sich beim 1:1-Remis in Mainz nicht aus seiner Dauerkrise befreien. Alles in allem ziemlich übersichtliche Leistungen.