Schalke dreht mal wieder eine Partie, zwei Team spielen nur zu zehnt – der 11. Spieltag

11. Spieltag

Offensichtlich brauchen die Schalker das: Erst einmal in Rückstand geraten und dann schauen, ob noch was geht. Und erstaunlich genug ist, dass diese Strategie in letzter Zeit auch meistens klappt. Am Dienstag haben sie den 0:2-Rückstand in der Champions League noch zum Unentschieden drehen können, heute war Werder Bremen fällig. Die Hanseaten gingen früh durch Aaron Hunt in Führung und wähnten sich bis zur 60. Minute schon fast als Sieger, bis erst Neustädter und dann Draxler (Traumtor!)zum 2:1-Endstand einnetzten. Allerdings war es bis zur letzten Sekunde ein aufregendes Spiel, denn Bremen versuchte wirklich alles, um doch noch wenigstens zum Ausgleich zu kommen. Hat nicht geklappt und so positioniert sich Schalke weiterhin als Bayern-Verfolger Nummer 1 mit sieben Punkte Abstand.

Die Münchner ließen zuhause schlussendlich nämlich doch nichts anbrennen, obwohl sie große Mühe gegen die mutig spielenden Frankfurter hatten, die auch nach dem 1:0 von Ribéry kurz vor der Pause nicht von ihren Offensivbemühungen Abstand nahmen. Und sie kamen auch in der zweiten Hälfte zu tollen Möglichkeiten, scheiterten aber immer unglücklich – entweder an Manuel Neuer oder am Pfosten. Nach einer wirklich sehr halbseidenen Elfmeterentscheidung (Alaba verwandelte sicher – sein erster Saisontreffer) war’s aber dann vorbei mit der Spielfreude der Eintracht und die Bayern verwalteten das 2:0 sicher bis zum Abpfiff.

Erheblich hektischer und nervöser war die Schlussphase dagegen in Freiburg. Nach dem die Partie gegen den HSV (der seit der 39. Minute nur noch zu zehnt auf dem Platz war – gelb-rote Karte gegen Scharner) bis kurz vor Ende torlos hin und her daddelte, wurde es in den Schlussminuten noch einmal richtig hitzig (mit einer rätselhafterweise nur mit gelb geahndeten Tätlichkeit von Rene Adler). Doch gebracht hat es nix: 0:0-Endstand!

Ebenfalls mit einem Unentschieden, wenn auch mit einem 1:1, trennten sich Düsseldorf und Hoffenheim. Bemerkenswert bei dieser Partie war höchstens, dass nach der gelb-roten Karte für Compper Markus Babbel jetzt endgültig ein ernsthaftes Innenverteidiger-Problem hat. Und dass die Gastgeber auch die lange Zeit in Überzahl nicht für einen heißersehnten Heimsieg nutzen konnten.

Auf einen Heimsieg wartet auch Augsburg vergeblich – wobei die Schwaben sicherlich auch gerne einen Außwärtssieg mitnehmen würden, die Hauptsache überhaupt mal wieder gewinnen. Dazu waren die Vorzeichen heute aber alles andere als günstig, denn der BVB war zu Gast. Und falls die Augsburger und ihre Fans auf Konzentrationsschwierigkeiten der Champions League-Helden gehofft hatten, wurden sie rasch eines Besseren belehrt. Reus und zweimal Lewandowski arbeiteten am Torverhältnis, das auch durch den späten Anschlusstreffer des Augsburgers Mölders zum 3:1-Endstand auch nicht nachhaltig beschädigt wurde.

Morgen gibt’s noch die Partien der Europa League-Teilnehmer: Wolfsburg empfängt Leverkusen, Stuttgart begrüßt Hannover und Greuther Fürth freut sich auf Gladbach.

Carrie

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