Zeit für Superhelden

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Superkräfte in der Königsklasse

Ist das nicht toll, dass es doch noch Wunder gibt im Fußball? Und Superhelden – auch wenn die nach französischer Lesart keinen schnittigen Umhang tragen, sondern als Schiedsrichter getarnt auf dem Platz stehen … Jedenfalls hat der FC Barcelona gestern in einem spektakulären Rückspiel 6:1 gegen Paris St. Germain gewonnen – NACHDEM man den Franzosen im Hinspiel mit 0:4 unterlegen und gefühlt bereits aus der Königsklasse ausgeschieden war. Laut französischer Presse waren da allerhand Fehlentscheidungen (oder Schlimmeres?!) im Spiel, doch spekatulär war es allemal.

Der BVB hat sogar einen echten Superhelden in den eigenen Reihen. Pierre-Emerick Aubameyang hat nicht nur eine heldenhafte Frisur, sondern hat seinen Club fast im Alleingang ins Viertelfinale geschossen (drei Tore beim 4:0-Sieg gegen Benfica Lissabon).

Arsenal dagegen hätte sich dringend einen Superhelden gewünscht – besser noch eine ganze Mannschaft davon -, um die ungünstige Ausgangslage nach dem Hinspiel (1:5-Niederlage in München) auszumerzen. Immerhin sind sie im eigenen Haus in Führung gegangen, doch bei diesem Tor von Theo Walcott sollte es auch bleiben. Danach schossen die Bayern wieder fünfmal ins gegnerische Netz – ganz ohne Superkräfte, sondern lediglich mit Dienst nach Vorschrift.

Supermänner in der Liga (dringend gesucht)

So richtig super läuft es – außer für die Bayern – in der Bundesliga nicht. Immerhin gibt’s einen neuen Trainer mit Supernamen. Nachdem Bayer Leverkusen am letzten Wochenende vom BVB mit 6:2 niedergebügelt wurde, musste Coach Roger Schmidt gehen. Ersetzt wurde er von Tayfun Korkut, der zumindest dem Namen nach das Zeug zum echten Superhelden hat. Wir sind gespannt, welche Superkräfte er zu bieten hat.

Bei den Bayern läuft’s zwar derzeit wettbewerbsübergreifend bombig (in der Liga ein lockeres 3:0 gegen Köln), blöderweise gehen die hauseigenen Superhelden nacheinander in Rente. Nach Philipp Lahm hat nun auch Xabi Alonso seinen Abschied zum Ende der Saison verkündet. Robben und Ribery werden auch nicht jünger … mal sehen, ob da nicht am Ende eine Helden-Flaute droht? Aber vielleicht gibt’s ja bald fantastische Nachwuchskräfte aus dem Mutantenstadel?

Darüber würden sich auch die Darm- und Ingolstädter sehr freuen. Für beide Vereine sieht’s zappenduster aus und wenn nicht bald diverse Wunder passieren, werden die beiden wohl absteigen. Wobei es für die zweite Liga noch weitere heiße Kandidaten gäbe: Hamburg, Wolfsburg, Bremen, Schalke … Wir werden sehen. Bereits morgen geht’s in die nächste Runde mit Bayer gegen Werder.

 

Carrie

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